Eigennamenanalyse

SpalteInhalt
Beleg in tib Kontextform (hb)גְּאוּאֵל
Beleg in tib Kontextform{\hb G.:)W.)"L}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen/g~uwwel/ (sam. zu folgendem Konsonantentext: Gwʾl!) — Gʾuwel (babyl. Ea 17)
Septuaginta Γουδιηλ (G+; vgl. zu Gaddiel Num 13,10 und den Textbefund in Sam.!)
VulgataGuhel
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxNSI22 |v=== |1___
FormationSub, 1a23 + GN, 1i2
Basis Wurzelgʾw, GʾW + ʾl, ʾL |3v;;
UebersetzungHoheit ist Il
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGeuel
Distribution1 Namenträger, 1 Beleg: Sohn des Machi, Kundschafter vom Stamm Gad Num 13,15
KommentarDiskutiert wird ein Zusammenhang mit der Wurzel gʾw: HAH und HAL schlagen Adj.-Struktur vor. HAH zitiert unterstützend den nab. GN ʾL-gʾ "der erhabene Gott" (GMVO I 438). Der /u/-Laut spricht indes eher für Abstraktsubstantiv (QuTL, vgl. BL §61x'), in diesem Sinne Layton 1990,89. Auch der aram. PN Brgʾyh "Sohn der Erhabenheit" (SPARIV 143) spricht für Sub. PIAP 46 erwägt ebenfalls Nominalsatz, nur mit umgehrter Subjekt-Prädikat-Folge: "Gaʾ(y) is (the) god" (mit Verweis auf nbabyl./spbabyl. (< aram. Ga-a-ʾ-du-ru; PBS 2/1,164) und mögl. Zusammenhang mit evtl. theophores Element ga-um in Ebla (AS 21,298). Die Annahme eines theophores Element Gaʾ(y) im he. Onomastikon ist jedoch nicht unproblematisch. Allgemein zum Pattern QTū-ʾēl §0116. Aus semantischen Gründen weniger wahrscheinlich ist eine CsV-Analyse (ThPN, 120.220: "Majesty of El", grundsätzlich zur Frage CsV vs. Nom.-S. §0082ff.). Sehr unwahrscheinlich ist die Annahme einer CsV mit Pt. als Nomen regens (IP Nr. 321 aufgrund von griech. Γουδιηλ < Γουλιηλ, also Gaʾūl-ʾil "von Gott erlöst"): Pt.-Pass.-Namen sind im he. Onomastikon nur schwach und unsicher belegt, überdies kann griech. Γουδιηλ einfacher mit Num 13,10 erklärt werden.
Beleg in tib Kontextform (hb)גַּעַל
Beleg in tib Kontextform{\hb G.A(AL}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γαλααδ (GBA), Γααλ (GNrxya u.a. ?) — Γυαλης (Jos. NWJ 36)
VulgataGaal
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationSub, 1a23
Basis Wurzelgʿl, GʿL |rg;;
UebersetzungMistkäfer?
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGaal
Distribution1 Namenträger, 9 Belege: Sohn des Ebed, Gegner des Abimelek Ri 9,26.28f.35ff.39.41
Kommentarobige Deutung nach IP Nr. 230 (vgl. ar. ǧuʿal "Mistkäfer"; auch HAL) ist trotz Belegen für Tiernamen dieser Art (vgl. BSS 88, wobei Nöldeke גַּעַל nicht zu dieser Gruppe zählt) sehr fraglich. Alternativ wird von HAH eine Kurzform zu einer Basis gʿl (vgl. ar. ǧaʿala "schaffen" vorgeschlagen : "X hat geschaffen". Es gibt aber für das erste Jahrtausend keinen Hinweis auf die Existenz von Vollformen in diesem Sinn, vgl. allerdings den npun. PN Gʿlgst (KAI 145,34). Alle sonst belegten wurzelgleichen PN können auch #EW sein: aa. Gʿlʾ (SPARIV 149); palm. Gʿl, Gʿly, Gʿlw (PNPI 82); saf. Gʿl, Gʿlt (ICPANI 163).
Beleg in tib Kontextform (hb)גַּעְתָּם
Beleg in tib Kontextform{\hb G.A(:T.FM}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntaxfragl. |e=== |____
FormationSub, 1a23tam
Basis Wurzelgʿy, GʿY |3v;;
UebersetzungGebrüll
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! Nichtisraelit
Beleg in tib Kontextform (hb)גִּבְעָא
Beleg in tib Kontextform{\hb G.IB:(F)}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationSub, 1a23A
Basis Wurzelgbʿ, GBʿ |rg;;
UebersetzungHügel(stadt)
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! ON: der Ort erscheint personifiziert und mit Alef (sonst überall He) geschrieben als Enkel des Kaleb und seiner Nebenfrau Maacha in 1Chr 2,49; vgl. eine Gibea in Juda Jos 15,57
Beleg in tib Kontextform (hb)גֶּבֶר
Beleg in tib Kontextform{\hb G.EBER}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posגַּבְרִיאֵל (Engelname!)
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γαβερ (GBA)
VulgataGaber
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche BelegeGbryhw (HAE II/1 63 Arad(8):60,5f.), Gbr (HAE II/1 63 Gar(7):2,1)
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxVSI1x |k=== |____
FormationSub, 1a23
Basis Wurzelgbr, GBR |rg;;
UebersetzungX ist stark
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGeber
Distribution2 Namenträger, 2 Belege: 1. Vater eines der Vögte des Salomo (in Ramot-Gilead) 1Kön 4,13 — 2. Sohn des Uri, Vogt des Salomo im Land Gilead 1Kön 4,19
KommentarAusschlaggebend für die satzhafte Analyse (vs. CsV, vgl. etwa Joüon 2006, §93m als Beispiel für i-Compaginis) sind Vollformnamen mit dem theophores Element in Erstposition, z.B. edom. Qwsgbr (Al-Qananweh 2008,145) oder keilschr. Ilu-ga-bar (WSP 13) (vgl. §0083). Layton 1990,131 entscheidet sich im Rahmen der Diskussion des Namens גַּבְרִיאֵל aufgrund zahlreicher keilschr. Belege, die die QaTL- oder QaTTāL-Bautyp (vs. QaTaL) voraussetzen, für eine Nom.-S.-Deutung "God/El is my strong one". גֶּבֶר wäre dann hierzu eine Kurzform. Beide Optionen Verb-S.- und Nom.-S.-Analyse sind möglich. Zum KF-Typ 1a23 für SK: §§0123f. Zur Semantik: §0298. Weniger wahrscheinlich angesichts der Belege mit Vollformen ist die Annahme eines #EW. Vgl. ohne theophores Element auch phön. Gbr (HAH; KAI II 31f.; Fehlanzeige PNPPI); sab. Gbrm (ICPANI 151) und saf. Gbr (ICPANI 151).
Beleg in tib Kontextform (hb)גַּבְרִיאֵל
Beleg in tib Kontextform{\hb G.AB:RIY)"L}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posגֶּבֶר
Aussertib DarstellungenGabre(yʾ)l (pal. Revell 8.30)
Septuaginta Γαβριηλ (G+) — Γαβριηλ (NT)
VulgataGabrihel
Keilschriftliche DarstellungenGab-ri-ilu (WSB 368)
Inschriftliche BelegeGbryhw (HAE II/1 63 Arad(8):60,5f.), Gbr (HAE II/1 63 Gar(7):2,1)
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxVSI1x |v=== |1___
FormationSub, 1a23I
Basis Wurzelgbr, GBR + ʾl, ʾL |rg;;
UebersetzungStark ist Il
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGabriel
Distribution1 Namenträger, 1Beleg: deutender Erzengel Dan 8,16; 9,21
KommentarAusschlaggebend für die satzhafte Analyse (vs. CsV, vgl. Joüon 2006, §93m als Beispiel für i-Compaginis) sind Vollformnamen mit dem theophores Element in Erstposition, z.B. edom. Qwsgbr (Al-Qananweh 2008,145) oder keilschr. Ilu-ga-bar (WSP 13) (vgl. §0083). Layton 1990,131 entscheidet sich aufgrund zahlreicher keilschr. Belege, die QaTL- oder QaTTāL-Bautyp (vs. QaTaL) voraussetzen, für eine Nom.-S.-Deutung "God/El is my strong one". Beide Optionen Verb-S.- und Nom.-S.-Analyse sind möglich. Zu QaTLī-X < QaTaL-X: §0238. Zur Semantik: §0298.
Beleg in tib Kontextform (hb)גַּבַּי
Beleg in tib Kontextform{\hb G.AB.AY}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntaxtext |==== |____
Formationn-
Basis Wurzelw- |;;;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! Textfehler: vgl. Neh 11,14 ואחיהמ גבורי חיל מאה עשׂרימ ושׁמנה, d.h. Neh 8,11 ist ursprünglich wohl zu lesen: ואחיהמ גבורי חיל תשׁע מאות עשׂרימ ושׁמנה (so IP Nr. 321; Rud-Neh 143; vgl. aber PIAP 113: "Tax collector, treasurer, manager" 1a22A3-Form, vgl. mhe. GBY (DTTM 205f.). Zur Problematik der Annahme von Nominalform QaTTAL zu Wurzeln III Y in derartigen Formen §0135.
Beleg in tib Kontextform (hb)גָּד
Beleg in tib Kontextform{\hb G.FD}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posV: gdd
Aussertib Darstellungen/gad/ (sam.) — Gād (pal. zu Jos 20,8; babyl. Jer 49,1 Eb 22)
Septuaginta Γαδ (G+) — Γαδ (NT)
VulgataGad
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche BelegeV: gdd
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxNSI22 |k=== |____
FormationSub, 1A3<1a22
Basis Wurzelgdd, GDD |23;;
UebersetzungGlück ( {\tr %gadd2}) ist X
Geschlecht Namenstraeger
Schreibung ElberfelderGad
Distribution2 Namenträger, 18 Belege: 1. Sohn Jakobs und Heros eponymus Gen 30,11; 35,26; 46,16: Ex 1,4; 1Chr 2,2 — 2. Prophet am Hof Davids 1Sam 22,5; 2Sam 24,11.13f.18f.; 1Chr 21,9.11.13.18f.; 29,29; 2Chr 29,25. (Nota Bene: Stellen mit dem Stammesnamen wie Jos 20,8; Jer 49,1 hier nicht gelistet)
KommentarZur Frage, ob das Element im Rahmen der Nom.-S.-Deutung als Abstraktsubstantiv (nomen appellativum) oder GN (nomen proprium) zu verstehn sei §0087; zur Entscheidung zwischen #EW - das ist die Position von Stamm: "...ein sogenannter Zärtlichkeitsname mit der Bedeutung 'Glück!'" (BHAN 76) - und Nom.-S. §0080; zur Semantik §0272, §0274
Beleg in tib Kontextform (hb)גִּדְעֺון
Beleg in tib Kontextform{\hb G.ID:(OWN}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posגִּדְעֺונִי, גִּדְעֹנִי
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γεδεων (G+) — Γεδεων (NT; Jos.)
VulgataGedeon
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationSub, 1i23On
Basis Wurzelgdʿ, GDʿ |rg;;
Uebersetzung? verletzt (an der Hand)
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGideon
Distribution1 Namenträger, 39 Belege: Richter aus Ofra, alias Jerubaal: Ri 6,11.13.19.22.24.27.29.34.36.39;7,1f.4f.7.13ff.18-20.24f.;8,4.7.11.13.21-24.27f.30.32f.35
KommentarDie herkömmliche, schon von Noth (Nr. 335) verworfene Deutung zu he. gdʿ "abhauen" ergibt weder ein überzeugendes onomastisches Konzept, noch entspricht die Nominalform einem Nomen agentis; Noth seinerseits verweist auf ar. ǧadaʿ "verletzt (an der Hand)", PIAP 94 auf den ar. Namen Ǧudʿān (zitiert nach BSS 95, dort aber nicht als EN erkenntlich) und auf die Dissimilation /u/ > /i/ in Nachbarschaft zu langem /ō/. Vorislamisch lässt sich aber weder dieser Name belegen (Fehlanzeige in ICPANI) noch verzeichnet Lane ein nomen apellativum ǧudʿān. Noch weniger überzeugt die von HAH an erster Stelle vorgeschlagene Deutung "junger Mann", die sich lediglich auf ar. ǧaḏaʿā, dial.-ar. gadaʿ (Äg.; vgl. Wehr) stützen kann.
Beleg in tib Kontextform (hb)גִּדֵּל
Beleg in tib Kontextform{\hb G.ID."L}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib DarstellungenGidol (babyl. Esra 2,47.56 Ec 54), Giddel (babyl. Esra 2,47.56 Kc 9)
Septuaginta Κεδεδ (GB Esra 2,47), Γεδδηλ (GA Esra 2,47), Γεδηλ (GB Esra 2,56), Γαδηλ (GB Neh 7,49.58)
VulgataGaddel (Esra 2,47), Gedel (Esra 2,56), Geddel (Neh 7,49.58)
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxVSIV1x |k=== |____
FormationD-SK
Basis Wurzelgdl_I, GDL |rg;;
UebersetzungDavongebracht hat X
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGiddel
Distribution2 Namenträger, 4 Belege: 1. Ahnherr einer Tempeldienersippe Esra 2,47 par. Neh 7,49 — 2. Ahnherr einer Sippe von "Knechten Salomos" Esra 2,56 par. Neh 7,58
KommentarEpigraphische Belege mit GDL sind hier nicht angegeben, da man dort gewöhnlich G-Stamm voraussetzt. Zur Diskussion der Semanik für den D-Stamm, §0321; zur Problematik der abgeleiteten Stämme im Onomastikon §0202. Sowohl die LXX-Schreibungen als auch die fehlenden Vollformen lassen an der Richtigkeit des PN in der MT-Gestalt zweifeln. [ZADOK JQR 71,112]
Beleg in tib Kontextform (hb)גִּדַּלְתִּי
Beleg in tib Kontextform{\hb G.ID.AL:T.IY}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxVSIV1x |v=== |!___
FormationD-SK/1s/
Basis Wurzelgdl_I, GDL |rg;;
UebersetzungIch habe davongebracht
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! künstl. Name (Mathys 2007,231)
Beleg in tib Kontextform (hb)גְּדַלְיָה
Beleg in tib Kontextform{\hb G.:DAL:YFH}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posV: gdl
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γοδολιαν (GBAS Jer 40,5) — Γαδαλιας (Jos.)
VulgataGodolia
Keilschriftliche DarstellungenGa-da-al-Ia-a-ma (BEUP IX,58; X,49; vgl. ZA 50,203f.)
Inschriftliche BelegeV: gdl
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxVSI1x |v=== |1___
FormationG-SK, 1a2i3 + GN, 1a2
Basis Wurzelgdl_I, GDL + hwy, HWY |rg;;
UebersetzungGroß ist Yah
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGedalja
Distribution3 Namenträger, 6 Belege: 1. Großvater des Propheten Zephanja Zef 1,1 — 2. Statthalter in Mizpa Jer 40,5f.8; 41,16 (gleicher Namenträger auch גְּדַלְיָהוּ) — 3. Priester mit ausländischer Frau Esra 10,18
KommentarLXX und Vg könnten auf eine ursprüngliche QaTuL-SK hindeuten: §0112 und Murtonen 1986,234. Zur Semantik §0298.
Beleg in tib Kontextform (hb)גְּדַלְיָהוּ
Beleg in tib Kontextform{\hb G.:DAL:YFHW.}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posV: gdl
Aussertib DarstellungenG˙dalyahuw (babyl. Jer 41,3 Eb 22)
Septuaginta Γοδολιας (2Kön 25,22 GB) — Γαδαλιας (Jos.)
VulgataGodolia
Keilschriftliche DarstellungenGa-da-al-Ia-a-ma (BEUP IX,58; 10,49; vgl. ZA 50,203f.)
Inschriftliche BelegeV: gdl
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxVSI1x |v=== |1___
FormationG-SK, 1a2a3 + GN, 1a2U
Basis Wurzelgdl_I, GDL + hwy, HWY |rg;;
UebersetzungGroß ist Yah
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGedalja
Distribution3 Namenträger, 26 Belege: 1. Levitischer Musiker aus dem Geschlecht Jedutuns 1Chr 25,3 — 2. Einer der Männer, die Jeremija in die Zisterne warfen Jer 38,1 — 3. Statthalter in Mizpa 2Kön 25,22-25; Jer 39,14; 40,7.9.11-16; 41,1-4.6.10.18;43,6 (= גְּדַלְיָהוּ) — Jer 41,9 ist offensichtlich ein Textfehler: בְּיַד גְּדַלְיָהוּ < בֺּור גָּדֺול (dann reduziert sich die Zahl der Belege auf 25)
KommentarLXX und Vg könnten auf eine ursprüngliche QaTuL-SK hindeuten: §0112 und Murtonen 1986,234. Zur Semantik §0298
Beleg in tib Kontextform (hb)גְּדֺולִים
Beleg in tib Kontextform{\hb G.:DOWLIYM}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationAdj>, 1a2u3Im
Basis Wurzelgdl_I, GDL |rg;;
Uebersetzungdie Großen
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! kein PN (gegen PIAP 14, der von "Surnames" spricht und u.a. auf die Berufsbezeichnung in Neh 3,8 חנניה בנ הרקחים verweist, das aber ganz einfach im Sinne von "Hananja, Mitglied (der Gilde) der Salbenmischer" zu verstehen ist (nicht jedes Nomen Rectum in einer CsV mit בן ist PN, auch nicht in Reihen, die sonst vom Typ PN bin PN geprägt sind). Die Konjektur von Rudolph בנ הגדולים nach בנ הגדול empfiehlt sich nicht - obwohl der PN-m גדול in Elephantine reichlich belegt ist (OAÄ 45) -, weil die Artikelsetzung als Problem bestehen bliebe. Ferner zeigen die Versionen, soweit sie überhaupt ein Pendant zu בנ הגדולים aufweisen (G+: Textminus!) ausnahmslos Plural
Beleg in tib Kontextform (hb)גְּדֺור
Beleg in tib Kontextform{\hb G.:DOWR}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationSub, 1i2A3
Basis Wurzelgdr, GDR |rg;;
UebersetzungMauer(ort)
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! ON: גְּדֺור, das sonst im AT nur als ON erscheint, wird in 1Chr 8,31 par. 9,37 als in Gibeon wohnhafte Person (u.a. neben Kisch dem Vater Sauls) vorgestellt. Weder Form noch Inhalt des Namens legen ursprünglichen PN nahe. Vgl. in diesem Sinn auch Albright, BASOR 157,37; ferner PIAP 3, nämlich als Personifikation des Ortsnamen הַגְּדֺור in Benjamin, woher viele Krieger des Saul stammen, die in 1Chr 12,8 als Brüder Sauls bezeichnet werden.
Beleg in tib Kontextform (hb)גָּדִי
Beleg in tib Kontextform{\hb G.FDIY}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posV: gdd
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γαδδι (GB), Γαδδι (GS), Γεδδει (GA)
VulgataGaddi
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche BelegeV: gdd
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxNSI22 |k=== |____
FormationSub, 1a22I
Basis Wurzelgdd, GDD |23;;
UebersetzungGlück (%gadd&2) ist X
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGadi
Distribution1 Namenträger, 2 Belege: Vater des Königs Menachem von Israel 2Kön 15,14.17
KommentarWie die Schreibungen in G und Vg. zeigen, handelt es sich um eine Nebenform zu גַּדִּי. Zur Frage, ob das Element im Rahmen der Nom.-S.-Deutung als Abstraktsubstantiv (nomen appellativum) oder GN (nomen proprium) zu verstehn sei §0087; zur Entscheidung zwischen #EW - das ist die Position von Stamm: "...ein sogenannter Zärtlichkeitsname mit der Bedeutung 'Glück!'"(BHAN 76) - und Nom.-S. §0080; zur Semantik §0272, §0274; zur #HE §0131-0135
Beleg in tib Kontextform (hb)גַּדִּי
Beleg in tib Kontextform{\hb G.AD.IY}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posV: gdd
Aussertib Darstellungen/gadi:/ (sam.) — Gādiy (babyl. Ea 17)
Septuaginta Γαδδει (GB), Γαδδι (GA)
VulgataGaddi
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche BelegeV: gdd
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxNSI22 |k=== |____
FormationSub, 1a22I
Basis Wurzelgdd, GDD |23;;
UebersetzungGlück (%gadd&2) ist X
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGaddi
Distribution1 Namenträger, 1 Beleg: Sohn des Susi, Kundschafter für den Stamm Manasse Num 13,11
KommentarZur Frage, ob das Element im Rahmen der Nom.-S.-Deutung als Abstraktsubstantiv (nomen appellativum) oder GN (nomen proprium) zu verstehn sei §0087; zur Frage, ob das Element im Rahmen der Nom.-S.-Deutung als Abstraktsubstantiv (nomen appellativum) oder GN (nomen proprium) zu verstehn sei §0087; zur Entscheidung zwischen #EW - das ist die Position von Stamm: "...ein sogenannter Zärtlichkeitsname mit der Bedeutung 'Glück!'"(BHAN 76) - und Nom.-S. §0080; zur Semantik §0272, §0274; zur #HE §0131-0135
Beleg in tib Kontextform (hb)גַּדִּיאֵל
Beleg in tib Kontextform{\hb G.AD.IY)"L}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posV: gdd
Aussertib Darstellungen/ga:dĩl/ (sam.) — Gād (babyl. Ea 17)
Septuaginta Γουδιηλ (GBA)
VulgataGeddihel
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche BelegeV: gdd
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxNSI22 |v=== |1___
FormationSub, 1a22I + GN, 1i2
Basis Wurzelgdd, GDD + ʾl, ʾL |23;;
UebersetzungGlück ist Il
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGaddiel
Distribution1 Namenträger, 1 Beleg: Sohn des Sodi, Kundschafter für den Stamm Sebulon Num 13,10
KommentarZur Frage, CsV vs. Nom.-S. vgl. §0083 und den PN עַזְגָּד "Stark ist Gad"; zur Frage, welches Element Subjekt bzw. Prädikat sei, grundsätzlich §§0087-0089. Speziell für גַּדִּיאֵל wird hier dem als theophores Element sicher und häufig belegten Il der Vorzug als Subjekt gegeben. Die Umkehrungsoption ist aber nicht unwahrscheinlich (vgl. PIAP 47.53 mit beiden Optionen: "Gadd is God" vs. "El is (my) fortune"). Zur Frage des Fugen-/i/ §§0118-0120. Zu Gadd als TE - sei es als GN im eigentlichen Sinn, sei es als "divine Epithet" - in westsemitischen Personennamen, sowie zur Frage einer Gottheit Gadd in Jes 65,11 (neben מני) ausführlich DDD 339-341; zur Semantik obiger Namendeutung §0272, §0274
Beleg in tib Kontextform (hb)גַּחַם
Beleg in tib Kontextform{\hb G.AXAM}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationSub, 1a23
Basis Wurzelgḥm, GḤM |rg;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGaham
Distribution1 Namenträger, 1 Beleg: Sohn von Nahor und dessen Nebenfrau Rehuma
Kommentar!!! Nichtisraelit (Beachte aber HAE II/1 64 Gḥm Arad(7)31,6: "der Flammende" nach ar. GḤM, dazu Lane 384 "burne up, burne brigthly etc.". Aber: Abgesehen von der Unklarheit des onomastischen Konzepts, QaTL ist untypisch für Adjektiv bzw. Pt.; Vgl. noch saf. Gḥm (ICPANI 154).
Beleg in tib Kontextform (hb)גַּחַר
Beleg in tib Kontextform{\hb G.AXAR}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γαελ (GB), Γααρ (GA)
VulgataGaer
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationSub, 1a23
Basis Wurzelgḥr, GḤR |rg;;
Uebersetzungunerkl.
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGahar
Distribution2 Namenträger, 4 Belege: 1. Ahnherr einer Tempeldienersippe Esra 2,47 par. Neh 7,49
KommentarDie Deutung bei (u.a. HAL) "der Häßliche" orientiert sich an dem akad. PN Gu-ḫu-ru (ABL VI 522:4), der seinerseits verschieden gedeutet wird: Holma (ABP 40) transkribiert Guḫḫuru (Nominalform QuTTuL) und deutet "häßlich, stinkend" nach ar. ǧaḫir, Zadok (JQR 71,112) nach mhe. גִּיחֺור "hochrot im Gesicht", vgl. DTTM 237 (Nominalform QiTūL, neuass. Vokalharmonie > QuTūL). HAL schlägt noch vor "der in einem regenarmen Jahr Geborene" nach ar. ǧaḥrat; IP 229 "gering an Geist" nach ar. ǧaḫir. Alle Deutungen haben wenig Wahrscheinlichkeit: Das ar. ǧaḫir ist an und für sich höchst problematisch (Fehlanzeige Lane; Biberstein-Kazimirski 1960,258 mit vollkommen disparaten Bedeutungen; dazu Kopf 1956,297, der ǧaḫir als Musterbeispiel anführt für die Untauglichkeit bestimmter Einträge in den arabischen Lexika für die hebräische Namendeutung). Alle Deutungen auf eine Eigenschaft haben die QaTaL-Form des Namens gegen sich.
Beleg in tib Kontextform (hb)גֵּחֲזִי
Beleg in tib Kontextform{\hb G."X:AZIY}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mtגֵּיחֲזִי
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γιεζει (GBA)
VulgataGiezi
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationAdj>, 1i22i3I
Basis Wurzelgḥz, GḤZ |rg;;
Uebersetzung? der Glotzäugige
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGehasi
Distribution1 Namenträger, 5 Belege: Diener des Elisa 2Kön 4,12.31; 5,25; 8,4f.
KommentarFraglich: Obige Deutung nach Bauer (ZAW 48,78) geht von der Nominalform QiTTiL für körperliche Gebrechen aus (+ #HE) und verweist auf ar. ǧāḥiẓ (Fehler in HAL, dort ǧāḥiz! Bauer erklärt >z durch Assimilation an und verweist auf das Nebeneinander von hebr. zʿq und šʿq); vgl. AEL 382, andere Vorschläge: IP Nr. 343 "vieleicht Ableitung von einem unbekannten Ortsnamen od. dgl."; PIAP 42 erwägt "*Gaʾy behold", also GN + Imp. zu ḥzy oder im Sinne Noths einen Herkunftsnamen (Gehasi als ausländischer Diener; Nominalform QayTaL) mit Verweis auf den min. Stamm Ǧḥḏ (ICPANI 153) sowie aram. PN Gḥz (SPARIV 75.149: "Die Bedeutung des Namens ist unklar").
Beleg in tib Kontextform (hb)גֵּיחֲזִי
Beleg in tib Kontextform{\hb G."YX:AZIY}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mtגֵּחֲזִי
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γιεζει (GBA)
VulgataGiezi
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationAdj>, 1i22i3I
Basis Wurzelgḥz, GḤZ |rg;;
Uebersetzung? der Glotzäugige
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGehasi
Distribution1 Namenträger, 7 Belege: Diener des Elisa 2Kön 4,14.25.27.29.36; 5,20f.
KommentarFraglich: Obige Deutung nach Bauer (ZAW 48,78) geht von der Nominalform QiTTiL für körperliche Gebrechen aus (+ #HE) und verweist auf ar. ǧāḥiẓ (Fehler in HAL, dort ǧāḥiz!); vgl. AEL 382, andere Vorschläge: IP Nr. 343 "vieleicht Ableitung von einem unbekannten Ortsnamen od. dgl."; PIAP 42 erwägt "*Gaʾy behold", also GN + Imp. zu ḥzy oder im Sinne Noths einen Herkunftsnamen (Gehazi als ausländischer Diener; Nominalform QayTaL) mit Verweis auf den min. Stamm Ǧḥḏ (ICPANI 153) sowie aram. PN Gḥz (SPARIV 75.149: "Die Bedeutung des Namens ist unklar").
Beleg in tib Kontextform (hb)גָּלָל
Beleg in tib Kontextform{\hb G.FLFL}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib DarstellungenGālāl (babyl. 1Chr 9,15 Ec 1)
Septuaginta Γαλααδ (GB), Γωληλ (GB), Γωληλ (GN),
VulgataGalal
Keilschriftliche DarstellungenGa-la-la (WSB 118.334; vgl. auch APN 79: mit Galūlu)
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationSub, 1a2a2
Basis Wurzelgl_II, GL |;;;;
UebersetzungSchildkröte (%galal&2)
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGalal
Distribution2 Namenträger, 3 Belege: 1. Levit, Asafit 1Chr 9,15 — 2. Levit, Jedutunit 1Chr 9,16 par. Neh 11,17
KommentarObige Deutung von Noth (IP Nr. 230) hat grundsätzlich für sich die Häufigkeit von Tierbezeichnungen im Onomastikon (vgl. hierzu auch Glatz 2001,29). Zadok (PIAP 96) erwägt auch noch eine Herleitung von gll "rollen, wälzen", dann adjektivisch "twisted, contorted" o.ä. Zu vergleichen sind noch der ana. PN Gll (ICPANI 165, dort mit ar. ǧalīl "erhaben" in Verbindung gebracht, vgl. Lane 436) und der syr. ON Glāl. Die Semantik beider Optionen von Zadok würde zu einem ON passen.
Beleg in tib Kontextform (hb)גִּלֲלַי
Beleg in tib Kontextform{\hb G.IL:ALAY}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuagintafehlt in G(BAS)
VulgataGalalai
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationSub, 1a2a2ay
Basis Wurzelgl_II, GL |;;;;
UebersetzungSchildkröte (%galal&2)
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGilalai
Distribution1 Namenträger, 1 Beleg: Levit, Musiker bei der Einweihung der Mauer von Jerusalem Neh 12,36
KommentarObige Deutung von Noth (IP Nr. 230) hat grundsätzlich für sich die Häufigkeit von Tierbezeichnungen im Onomastikon (vgl. hierzu auch Glatz 2001,29). PIAP erwägt auch noch eine Herleitung von gll "rollen, wälzen", dann adjektivisch "twisted, contorted" o.ä. Zu vergleichen sind noch der ana. PN Gll (ICPANI 165, dort mit ar. ǧalīl "erhaben" in Verbindung gebracht, vgl. Lane 436) und der syr. ON Glāl. Die Semantik beider Optionen von Zadok würde zu einem ON passen. Zur #HE §§0134f
Beleg in tib Kontextform (hb)גָּלְיָת
Beleg in tib Kontextform{\hb G.FL:YFT}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntaxphil |==== |____
Formationn-
Basis Wurzelw- |;;;;
Uebersetzung- + Alyattes(gr)&
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! Nichtisraelit
Beleg in tib Kontextform (hb)גְּמַלִּי
Beleg in tib Kontextform{\hb G.:MAL.IY}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posגַּמְלִיאֵל
Aussertib Darstellungen/gamli/ / /gamali/ (sam.)
Septuaginta Γαμαλι (GA), Γαμαι (GB)
VulgataGemalli
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche BelegeGmlyhw (HAE II/1 64 Kom(8)12,1; HAE II/2 3.22-25; 4.3; 8.63; 43.2) — Gmln (OAÄ 46)
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxVSIV1x |k=== |____
FormationSub, 1a2a3I
Basis Wurzelgml_I, GML |rg;;
UebersetzungGutes erwiesen hat X
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGemalli
Distribution1 Namenträger, 1 Beleg: Vater des Ammiel, des Kundschafters für Dan Num 13,12
KommentarNeben der KF zu einem Namen wie גַּמְלִיאֵל wird auch eine Tierbezeichnung erwogen. Dafür könnte zunächst der auffällig dageschierte dritte Radikal sprechen. Vgl. aber LXX und die sam. Tradition. Zur Form §0133; zur Semantik §0362; #WL
Beleg in tib Kontextform (hb)גַּמְלִיאֵל
Beleg in tib Kontextform{\hb G.AM:LIY)"L}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posגְּמַלִּי
Aussertib Darstellungen/gamlil/ (sam.), Gamliyʾel (babyl. mShab 1,13)
Septuaginta Γαμαλιηλ (G+) — Γαμαλιηλ (NT), Γαμαλιηλος (Jos.),
VulgataGamalihel
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche BelegeGmlyhw (HAE II/1 64 Kom(8)12,1; HAE II/2 3.22-25; 4.3; 8.63; 43.2) — Gmln (OAÄ 46)
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxVSIV1x |v=== |1___
FormationSub, 1a23I
Basis Wurzelgml_I, GML + ʾl, ʾL |rg;;
UebersetzungGutes erwiesen hat Il
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGamliel
Distribution1 Namenträger, 5 Belege: Oberhaupt des Stammes Manasse, Sohn des Pedazur Num 1,10; 2,10 ;7,54.59; 10,23
KommentarZur Form §0176; zur Semantik §0362; #WL
Beleg in tib Kontextform (hb)גֹּמֶר
Beleg in tib Kontextform{\hb G.OMER}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posגְּמַרְיָהוּ, גְּמַרְיָה,
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γομερ (GBAS)
VulgataGomer
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche BelegeGmryhw (HAE II/1 64 Arad(8):40,1; Arad(7):31,8; 35,4; 38,3; Lak(6):1.1,1; HAE II/2 3.26-28), Gmr (HAE II/1 64 Sam(8):1.50,1; HAE II/2 21.25) — Gmryh (OAÄ 46)
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxVSIV1x |k=== |____
FormationSub, 1u23
Basis Wurzelgmr, GMR |rg;;
UebersetzungVollendet hat X
Geschlecht Namenstraegerf
Schreibung ElberfelderGomer
Distribution1 Namenträger, 1 Beleg: Ehefrau des Propheten Hosea, Tochter des Diblajim Hos 1,3
KommentarFür den Frauennamen Gomer (zu trennen von dem gleichlautenden Kollektivnamen in Gen 10,2 u.ö., der nichtsemit. Ursprungs ist, vgl. griech. Κυμμεριοι) ist die Entscheidung zwischen #EW (PIAP 92: "either 'completeness' or 'charcoal'"; BHAN 114f. übersetzt "Vollendung". "Dabei bleibt offen, ob sich das auf die glücklich vollendete Geburt oder auf die nach dem Tod eines Kindes durch das neue wieder voll gewordene Zahl der Familienmitglieder bezieht.") und #KF (IP Nr. 354) schwierig. QuTL ist anders als QaTL sonst nicht als #KF zu G-SK belegt. Dazu IP 175 Anm. 2: "Es liegt nahe, dass der Namen in Hos 1,3 fälschlich nach dem Völkernamen גֹּמֶר ... vokalisiert worden ist ...". Grundsätzlich zur Frage #EW vs. #KF §§ 0077-0081; zu typischen #KF-Typen (ohne Endungen) §§0123-127.
Beleg in tib Kontextform (hb)גְּמַרְיָה
Beleg in tib Kontextform{\hb G.:MAR:YFH}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posגְּמַרְיָהוּ, גֹּמֶר
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γαμαρια (G+)
VulgataGamaria
Keilschriftliche DarstellungenGa-mar-ia-a-ma (NNB 312)
Inschriftliche BelegeGmryhw (HAE II/1 64 Arad(8):40,1; Arad(7):31,8; 35,4; 38,3; Lak(6):1.1,1; HAE II/2 3.26-28), Gmr (HAE II/1 64 Sam(8):1.50,1; HAE II/2 21.25) — Gmryh (OAÄ 46)
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxVSIV1x |v=== |1___
FormationG-SK, 1a2a3 + GN, 1a2
Basis Wurzelgmr, GMR + hwy, HWY |rg;;
UebersetzungVollendet hat Yah
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGemarja
Distribution1 Namenträger, 1 Beleg: Sohn von Hilkija, Gesandter des Nebukadnezzar Jer 29,3
KommentarZur Form §§0111-0113; zur Semantik §0329; #WL
Beleg in tib Kontextform (hb)גְּמַרְיָהוּ
Beleg in tib Kontextform{\hb G.:MAR:YFHW.}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var posגְּמַרְיָה, גֹּמֶר
Aussertib DarstellungenG˙maryahuw (babyl. Jer 36,10 Eb 22)
Septuaginta Γαμαρια (G+)
VulgataGamaria
Keilschriftliche DarstellungenGa-mar-ia-a-ma (NNB 312)
Inschriftliche BelegeGmryhw (HAE II/1 64 Arad(8):40,1; Arad(7):31,8; 35,4; 38,3; Lak(6):1.1,1; HAE II/2 3.26-28), Gmr (HAE II/1 64 Sam(8):1.50,1; HAE II/2 21.25) — Gmryh (OAÄ 46)
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxVSIV1x |v=== |1___
FormationG-SK, 1a2a3 + GN, 1a2U
Basis Wurzelgmr, GMR + hwy, HWY |rg;;
UebersetzungVollendet hat Yah
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGemarja
Distribution1 Namenträger, 4 Belege: Sohn von Schafan, dem Schreiber Jer 36,10-12.25
KommentarZur Form §§0111-0113; zur Semantik §0329; #WL
Beleg in tib Kontextform (hb)גָּמוּל
Beleg in tib Kontextform{\hb G.FMW.L}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib DarstellungenGāmuwl (babyl. Ec 1)
Septuaginta Γαμουλ (GB), Ιαχειν (GA)
VulgataGamul
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxCsV |e=== |____
FormationGp-Ptz>, 1a2U3
Basis Wurzelgml_I, GML |rg;;
UebersetzungGutes erwiesen
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGamul
Distribution1 Namenträger, 1 Beleg: Ahnherr einer Priesterklasse 1Chr 24,17
KommentarPIAP 110 gibt 'weaned, grown up' als Deutung an, was sich indes schlecht mit dem Zeitpunkt der Namengebung verträgt. Zur Problematik von Pt.-Passiv-Namen im Hinblick auf die Rollen im onomastischen Konzepts (Gutes wird eigentlich den Eltern des neugeborenen Kindes erwiesen!) und die Frage, ob nicht auch QaTūL / QaTīL evtl. #KF zu SK-Namen sein könnte §0457
Beleg in tib Kontextform (hb)גְּנֻבַת
Beleg in tib Kontextform{\hb G.:NUBAT}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationGp-Ptz>, 1a2U3at
Basis Wurzelgnb, GNB |rg;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! Nichtisraelit, Edomiter
Beleg in tib Kontextform (hb)גִּנְּתֺון
Beleg in tib Kontextform{\hb G.IN.:TOWN}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Τνατοθ (GB), Ανατωθ (GS), Γαανναθων (GA)
VulgataGenton
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntaxfragl. |==== |____
Formationn-
Basis Wurzelw- |;;;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGinneton
Distribution1 Namenträger, 2 Belege: Priester Neh 10,7; 12,16 (plus Kj. 12,4 vgl. גִּנְּתֺוי; dann 3 Belege)
KommentarPIAP 149 erwägt einen Zusammenhang mit der Wurzel GNN "protect" (Nominalform QiLL plus -(a)t plus -ōn) ohne sich genauer zum onomast. Konzept zu äußern. Zadok verweist in diesem Zusammenhang auf das amurr. Ga-na-ta-num (von Gelb allerdings Qanat-an-um transskribiert, Gelb 1980,579) und das ug. Gntn / Gi-na-ta-na, welches Gröndahl mit der gleichen Wurzel, jedoch spezifisch mit "Garten" in Verbindung bringt (PNTU 129.424).
Beleg in tib Kontextform (hb)גִּנְּתֺוי
Beleg in tib Kontextform{\hb G.IN.:TOWY}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntaxtext |==== |____
Formationn-
Basis Wurzelw- |;;;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! TF für גִּנְּתֺון, Kontext deutet auf gleichen Namenträger, ferner vgl. mit MSS, Vg., syr.!
Beleg in tib Kontextform (hb)גֵּרָא
Beleg in tib Kontextform{\hb G."RF)}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen/gĩra/: (sam.) — Gerāʾ (babyl. 1Chr 8,3.7 Ec 1)
Septuaginta Γηρα (GA)
VulgataGera
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche BelegeGryhw (HAE II/1 64 Arad(8):64,1; HAE II/2 13.83; 16.67), Grʾ (HAE II/1 64 Sam(8):1,30,3; 36,3; BMir(8):3,31; Arad(6):20,2; 27,5)
Transliteration bht
Transkription Textsegment
SyntaxCsV |k=== |____
FormationAdj>, 1a2i3A
Basis Wurzelgūr_I, GWR |2v;;
UebersetzungKlient des X
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGera
Distribution5 Namenträger, 9 Belege: 1. Sohn des Benjamin Gen 46,21 — 2. Enkel des Benjamin 1Chr 8,3 — 3. Urenkel des Benjamin (? so nur, wenn man der Textkritik Rudolphs in 1Chr 8 folgen will) 1Chr 8,5.7 — 4. Vater des "Richters" Ehud (in HAH werden 4 und 3 identifiziert, dafür reicht aber die Tatsache der Zugehörigkeit zu Benjamin alleine nicht aus!) Ri 3,15 — 5. Vater des Schimi 2Sam 16,5; 19,17.19; 1Kön 2,8
KommentarFür die Annahme einer KF sprechen inschriftliches Gryhw, keilschr. Gir-ia-u (PIAP 60), Gir-re-e-ma (JBCA(P) 8 mit Hinweis auf die Singularität der Keilschrift-Darstellung von -Yh/-Yw/-Yhw in diesem Namen, ferner JBCA(P) 17.34) sowie zahreiche phön. CsV-Namen, z.B. Grbʿl, Grmlqrt, Grʿštrt; vgl. auch keilschr. Gi-ri-ba-ʿ-al, Gi-ri-milki etc. (PNPPI 298); für die Kurzform vgl. Grʾ (PNPPI 298); zur Semantik §0419
Beleg in tib Kontextform (hb)גָּרֵב
Beleg in tib Kontextform{\hb G.FR"B}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γηραβ (GB)
VulgataGareb
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationAdj>, 1a2i3
Basis Wurzelgrb, GRB |rg;;
Uebersetzungder Krätzige
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGareb
Distribution1 Namenträger, 1 Beleg: Einer von den dreißig Helden, ein Jitriter 2Sam 23,38 par. 1Chr 11,40
KommentarIP Nr. 361 liest nach GB גֵּרָב und deutet nach ja. גְּרָב "großer Krug", allerdings lautet die nhe. Form nicht גֵּרָב, sondern גָּרָב! Ferner ist die GB-Lesung wohl einer orthographischen Metathese geschuldet (PIAP 101). Für die obige Deutung (PIAP 101; BHAN 324f.) und gegen die Lesung von Noth spricht auch noch das ug. Ga-ri-bu (PTU 129). Zu vgl. sind noch die aram. PN Grbʾ (PNIH 96; PNPI 82). PIAP 101 verweist ferner auf keilschr. Gur-ra-ba-a und Gar/Ga-ra-ba-(a-)nu sowie evtl. amurr. Ga-ru-bu-um. Vgl. noch Holma 42 und ICPANI 157 mit asa. Grb, Grbt, Grbm, Grbn (letzteres auch ana.). Zur Form und Semantik §§0446f.
Beleg in tib Kontextform (hb)גֵּרשֺׁון
Beleg in tib Kontextform{\hb G."R$OWN}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mtגֵּרשֺׁום, גֵּרשֹׁם
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γηρσων (GA)
VulgataGerson
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntaxunerkl. |e=== |____
FormationSub, 1i23On
Basis Wurzelgrš, GRŠ? |rg;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGerschon
Distribution1 Namenträger, 18 Belege: Sohn de Levi Gen 46,11; Ex 6,16f.; Num 3,17f.21.25; 4,22.28.38.41; 7,7; 10,17; 26,57; Jos 21,6.27; 1Chr 5,27; 23,6
KommentarIP Nr. 363 deutet unter Verweis auf ar. ǧāśāš "Schelle, Klingel", die Endung evtl. deminutiv (S. 38). PIAP 88 will einen Zusammenhang mit bibl.he. *גֶּרֶשׁ "Ertrag, Produktion" herstellen. Es handelt sich aber bei dem Substantiv um eine sekundäre Spezialbedeutung zu grš "verstoßen, ausstoßen". Aus den Vergleichsonomastika werden in HAH und in Layton 1990,181 beigebracht phön.-pun. Grš/Ygrš (PNPPI 107.321, der jeweils #RF erwägt (Grʿšṭśṭ, Ygrʾšṯn), die beiden nab. Namen Gršw und ʾLgršw (HNE 253,216), Äga. Grš@ (SAN/PS 4,230; Fehlanzeige OAÄ), saf. und min. Grs (ICPANI 158; PMI 80, der wie Noth auf ar. ǧāśāš verweist), keilschr. (Ga-ra-ši-ú (WSB 219) und nassyr. Gír-sa-ʾ (WSB 322 Anm. 15). Gegen Noth spricht eine rein ar. basierte Etymologie, gegen Zadok die sekundäre Spezialbedeutung von bibl.he. *גֶּרֶשׁ.
Beleg in tib Kontextform (hb)גֵּרשֺׁום
Beleg in tib Kontextform{\hb G."R$OWM}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mtגֵּרשֹׁם, גֵּרשֺׁון
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen/gíršam/ (sam. Ex 2,22) — Geršom (babyl. Ri 18,30 Eb 5)
Septuaginta Γηρσαμ (GBA)
VulgataGerson
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntaxunerkl. |==== |____
FormationSub, 1i23Om
Basis Wurzelgrš, GRŠ? |;;;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGerschom
Distribution2 Namenträger, 7 Belege: 1. Sohn des Mose 1Chr 23,16.; 26,24 (= גֵּרשֹׁם 1.) — 2. Sohn des Levi 1Chr 6,2.5.47.56; 15,7 (= גֵּרשֺׁון, גֵּרשֹׁם 2.)
KommentarIP Nr. 363 deutet unter Verweis auf ar. ǧāśāš "Schelle, Klingel", die Endung evtl. deminutiv (S. 38). PIAP 88 will einen Zusammenhang mit bibl.he. *גֶּרֶשׁ "Ertrag, Produktion" herstellen. Es handelt sich aber bei dem Substantiv um eine sekundäre Spezialbedeutung zu grš "verstoßen, ausstoßen". Aus den Vergleichsonomastika werden in HAH und in Layton 1990,181 beigebracht phön.-pun. Grš/Ygrš (PNPPI 107.321, der jeweils #RF erwägt (Grʿšṭśṭ, Ygrʾšṯn), die beiden nab. Namen Gršw und ʾLgršw (HNE 253,216), Äga. Grš@ (SAN/PS 4,230; Fehlanzeige OAÄ), saf. und min. Grs (ICPANI 158; PMI 80, der wie Noth auf ar. ǧāśāš verweist), keilschr. (Ga-ra-ši-ú (WSB 219) und nassyr. Gír-sa-ʾ (WSB 322 Anm. 15). Gegen Noth spricht eine rein ar. basierte Etymologie, gegen Zadok die sekundäre Spezialbedeutung von bibl.he. *גֶּרֶשׁ. Die CsV-Analyse von Bauer 1930,591 ("Schützling des שׁום"), hat gegen sich zunächst die Variation in der Endung -om/-on, sodann das Fehlen weiterer he.-onomast. Belege mit Šim/Šum in Zweitposition (dazu §0252; vgl. die ausführliche Diskussion Layton 1990,85f. mit der Aussage: "The evidence for a DN Shem in the West Semitic pantheon ist tenous, however"). Beachte in diesem Zusammenhang die volksetymologische Ätiologie in Ex 2,22; 18,3: "... Ein Fremder (גֵּר) bin ich in einem fremden Land geworden."
Beleg in tib Kontextform (hb)גֵּרשֹׁם
Beleg in tib Kontextform{\hb G."R$OM}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mtגֵּרשֺׁום, גֵּרשֺׁון
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen/gíršam/ (sam. Ex 2,22) — Geršom (babyl. Ri 18,30 Eb 5)
Septuaginta Γηρσαμ (GBA)
VulgataGerson
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntaxunerkl. |==== |____
FormationSub, 1i23Om
Basis Wurzelgrš, GRŠ? |;;;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGerschom
Distribution3 Namenträger, 7 Belege: 1. Sohn des Mose Ex 2,22; 18,3; Ri 18,30 (CL liest Sohn des Manasse, vgl. aber GA, Vg. etc.); 1Chr 23,15 (= גֵּרשֺׁום 1.) — 2. Sohn des Levi (hierfür auch גֵּרשֺׁון) 1Chr 6,1.28 (= גֵּרשֺׁון; גֵּרשֺׁום 2.) — 3. Nachkomme des Pinchas, Rückkehrer aus dem Exil Esra 8,2
KommentarIP Nr. 363 deutet unter Verweis auf ar. ǧāśāš "Schelle, Klingel", die Endung evtl. deminutiv (S. 38). PIAP 88 will einen Zusammenhang mit bibl.he. *גֶּרֶשׁ "Ertrag, Produktion" herstellen. Es handelt sich aber bei dem Substantiv um eine sekundäre Spezialbedeutung zu grš "verstoßen, ausstoßen". Aus den Vergleichsonomastika werden in HAH und in Layton 1990,181 beigebracht phön.-pun. Grš/Ygrš (PNPPI 107.321, der jeweils #RF erwägt (Grʿšṭśṭ, Ygrʾšṯn), die beiden nab. Namen Gršw und ʾLgršw (HNE 253,216), Äga. Grš@ (SAN/PS 4,230; Fehlanzeige OAÄ), saf. und min. Grs (ICPANI 158; PMI 80, der wie Noth auf ar. ǧāśāš verweist), keilschr. (Ga-ra-ši-ú (WSB 219) und nassyr. Gír-sa-ʾ (WSB 322 Anm. 15). Gegen Noth spricht eine rein ar. basierte Etymologie, gegen Zadok die sekundäre Spezialbedeutung von bibl.he. *גֶּרֶשׁ. Die CsV-Analyse von Bauer 1930,591 ("Schützling des שׁום"), hat gegen sich zunächst die Variation in der Endung -om/-on, sodann das Fehlen weiterer he.-onomast. Belege mit Šim/Šum in Zweitposition (dazu §0252; vgl. die ausführliche Diskussion Layton 1990,85f. mit der Aussage: "The evidence for a DN Shem in the West Semitic pantheon ist tenous, however"). Beachte in diesem Zusammenhang die volksetymologische Ätiologie in Ex 2,22; 18,3: "... Ein Fremder (גֵּר) bin ich in einem fremden Land geworden."
Beleg in tib Kontextform (hb)גֶּשֶׁם
Beleg in tib Kontextform{\hb G.E$EM}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationSub, 1a23
Basis Wurzelgšm, GŠM |rg;;
Uebersetzungd der Regenzeit
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! Nichtisraelit (vgl. Layton 1990,94 mit Literaturhinweisen, ergänzend zu HAH)
Beleg in tib Kontextform (hb)גַּשְׁמוּ
Beleg in tib Kontextform{\hb G.A$:MW.}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationSub, 1a23U
Basis Wurzelgšm, GŠM |rg;;
Uebersetzungd der Regenzeit
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! Nichtisraelit (vgl. Layton 1990,94 mit Literaturhinweisen, ergänzend zu HAH)
Beleg in tib Kontextform (hb)גִּשְׁפָּא
Beleg in tib Kontextform{\hb G.I$:P.F)}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γεσφα (GS), Vers fehlt in GBA
VulgataGaspha
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntaxfragl. |==== |____
Formationn-
Basis Wurzelw- |;;;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGischpa
Distribution1 Namenträger, 1 Beleg: Vorgesetzter der Tempeldiener Neh 11,21
KommentarZadok 1971,114, verweist einzig auf syr. gšap "touch, handle, strike, assault, consider, look at,
Beleg in tib Kontextform (hb)גֶּתֶר
Beleg in tib Kontextform{\hb G.ETER}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |==== |____
FormationSub, 1a23
Basis Wurzelgtr(aram), GṮR |;;;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! Nichtisraelit - heros epon. (aram. Stamm)
Beleg in tib Kontextform (hb)גֺּוג
Beleg in tib Kontextform{\hb G.OWG}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γωγ (GBAS)
VulgataGog
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntaxunerkl. |==== |____
Formationn-
Basis Wurzelw- |;;;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGog
Distribution12 Belege: Ez38,2; Ez38,3; Ez38,14; Ez38,16; Ez38,18; Ez39,1; Ez39,1; Ez39,11; Ez39,11; Ez39,11; Ez39,15; 1Chr5,4
KommentarIP Nr. 338 deutet unter Verweis auf akkad. gāgu "Halskette", PIAP 144 erwägt zusätzlich Zusammenhang mit syr. gūgā "Spider" (P-S 62), ferner "Lallwort".
Beleg in tib Kontextform (hb)גּוּנִי
Beleg in tib Kontextform{\hb G.W.NIY}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen/g~uni:/ (sam.) — Guwniy (babyl. Gen 46,24 Ec 1)
Septuaginta Γουνι (GA)
VulgataGuni
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationSub, 1U3I
Basis Wurzelgūn, GWN |2v;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGuni
Distribution2 Namenträger, 5 Belege: 1. Sohn des Naphtali Gen 46,24; Num 26,48; 1Chr 7,13 — 2. Nachkomme des Gad, Großvater des Ahi 1Chr 5,15
KommentarIm Gefolge von Noth (IP Nr. 339) wird der PN in HAL und HAH als Tiername (Vogelart) gedeutet, u.z. nach ar. ǧūnī (AEL I 491). Tatsächlich handelt es sich bei diesem Lexem um ein Adj., das in der Zusammensetzung al-qaṭā l-ǧūnīyu, "die schwarzbraunen Flughühner" sowie isoliert und substantiviert diese besondere Spezies bezeichnen kann. Zugleich wird auf den minäischen Frauennamen Gny verwiesen. Walter W. Müller, der in seiner Dissertation (Müller 1962,38) erstmals גּוּנִי mit ar. ǧūnī und dem min. PN Gny zusammengestellt hat, und auf dessen Aufsatz (Müller 1963,307) in HAL 176 bei der Erklärung des Namens verwiesen wird, teilt Hans Rechenmacher brieflich mit (01.09.2011), dass er heute weder den he. Namen durch einen angeblichen ar. Vogelnamen erklären (ǧūnī fehlt in den ar. Dialekten und ist auch als Personennamen nicht belegt) noch den minäischen Frauennamen Gny damit verbinden würde. Letzterer könnte vielleicht "frisch gepflückte Frucht" o.ä. bedeuten (vgl. ar. ǧanā "Früchte pflücken" und in diesem Sinn auch PMI 211, sowie ICPANI 169). Beide Hinweise tragen also letztlich nichts zum Verständnis des hebräischen Namens bei. PIAP 4.142f. erwägt Gentilizium und verschiedene Etymologien (1. Zusammenhang mit bibl.he. גּוּי "Volk"; 2. Wurzel gʾy "erhaben, stolz sein", d.h. גּוּנִי < *gaʾūnī; vgl. nassyr. < aram. Ga-ʾ-ú-ni; 3. Wurzel gūn als Nebenform zu gnn "beschützen").
Beleg in tib Kontextform (hb)גִּינַת
Beleg in tib Kontextform{\hb G.IYNAT}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta
Vulgata
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntaxunerkl. |==== |____
Formationn-
Basis Wurzelw- |;;;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung Elberfelder
Distribution
Kommentar!!! kein PN: nach IP Nr. 344 Koll.N. oder ON; PIAP 3: "It is difficult to decide whether several names preceded by ben ... are originally anthroponyms or toponyms."
Beleg in tib Kontextform (hb)גֵּישָׁן
Beleg in tib Kontextform{\hb G."Y$FN}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γηρσωμ (GA), Σωγαρ (GB)
VulgataGesum
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntaxunerkl. |==== |____
Formationn-
Basis Wurzelw- |;;;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGeschan
Distribution1 Namenträger, 1 Beleg: Nachkomme des Kaleb, Sohn des Jahdai 1Chr 2,47
Kommentar!!! kein PN: vgl. PIAP 3 vermutet, גֵּישָׁן und כּגֵישָׁן könnten ursprünglich mit den ON גֹּשֵׁן und כְּסָלֺון identisch sein (beide in Juda). Als Etymologie (PIAP 145) erwägt er einen Zusammenhang mit ja. גּוּשָׁא "Erd(-scholl)e, Erdboden" (DTTM 228), ein Inhalt der zu einem ON passen würde.
Beleg in tib Kontextform (hb)גַּזָּם
Beleg in tib Kontextform{\hb G.AZ.FM}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib Darstellungen
Septuaginta Γαζεμ (GBA)
VulgataGazem
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationSub, 1a22A3
Basis Wurzelgzm, GZM |rg;;
UebersetzungHeuschrecke ?
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGasam
Distribution1 Namenträger, 2 Belege: Esra 2,48 par. Neh 7,51
KommentarNöldeke (BSS 89) weist darauf hin, dass der Name in derselben Liste steht wie andere Namen, die "Heuschrecke" bedeuten (Hagab, Hagaba), er sei "vielleicht eigentlich גָּזָם, ein Entwicklungsstadium der Wanderheuschrecke". IP Nr. 341 deutet "Raubvogel oder Wespe" unter Verweis auf nhe. גָּז (DTTM 228). Das Lexem ist aber an sich problematisch (schwach belegt, evtl. dialektale Nebenform). Zadok 1980,112, schlägt wegen des häufig Berufe bezeichnenden QaTTāL-Typs "(wood-)cutter" vor (vgl. die he., aram. und ar. belegte Wurzel GZM). Die entsprechenden Lexikoneinträge (DTTM 231; AEL 421) deuten allerdings auf eine Spezialbedeutung hin, so dass eine Verwendung im Sinne von "Holz hauen" unwahrscheinlich wird.
Beleg in tib Kontextform (hb)גָּזֵז
Beleg in tib Kontextform{\hb G.FZ"Z}
Beleg in tib Pausalform
Mt Orthograph Varianten in tib mt
Mt voll Kurzformen var pos
Aussertib DarstellungenGāzez (babyl. Ec 1)
Septuaginta Γεζουε (GBA)
VulgataGezez
Keilschriftliche Darstellungen
Inschriftliche Belege
Transliteration bht
Transkription Textsegment
Syntax-- |e=== |____
FormationAdj>, 1a2i2
Basis Wurzelgzz, GḎḎ |23;;
Uebersetzung-
Geschlecht Namenstraegerm
Schreibung ElberfelderGases
Distribution2 Namenträger, 2 Belege: 1. Sohn des Kaleb 1Chr 2,46 (1. Halbvers) — 2. Sohn des Haran 1Chr 2,46 (2. Halbvers); mit BHS und Rudolph ist hier allerdings besser יָהְדָּי zu lesen (vgl. 1Chr 2,47); dann nur 1 #Namenträger und 1 Beleg
KommentarIP Nr. 340 erwägt einen Zusammenhang mit bibl.he. gzz "scheren" und, ob überhaupt PN und nicht KN vorliegt. HAL 179 deutet "zur Zeit der Schafschur geboren", wobei dann die Bauform nicht verständlich ist. QaTiL-Form im Onomastikon steht auch für körperliche Defekte §0176), insofern wäre eine Deutung mit PIAP 101 in diese Richtung attraktiv: "geschoren" (vgl. קָרֵחַ hinterkopfglatzig). Das Problem ist allerdings hier, dass bibl.he. gzz "scheren" speziell auf die Schafschur beschränkt scheint. Vgl. noch den amurr. Namen Ga-zi-za-nu (Kupper 1957,93; APMT 28.180).