ʾByḥy

DAHPN ID e9, Version 201

Transliteration: ʾByḥy
Biblisch-hebräische Varianten: יְחִיאֵל, יְחִיֵל (K יחואל), יְחִיָּה
Varianten (VF/KF/RF, TE, SK/PK etc.): ʾDnyḥy (HAE II/2 3.24; 13.95), ʾByḥy (HAE II/1 56 Arad(7):39,11), ʾŠrḥy (HAE II/2 14.45), Yhwḥy (HAE II/2 10.31; FHCB 21), Yḥwʿly (HAE II/1 71 Sam(8):1.55,2; 60,1), Yḥy (HAE II/2 16.3) — Yḥyy (OAÄ 54)
Keilschriftlich: -
Transkription: ʾab_ī-ḥay[y]
Syntax: VSII | Vollform | Zweitposition des Prädikats
Formation: GN 1a2I + SK 1a22
Basis ʾb + ḥyy
Wurzel: ʾB + ḤYY | II=III-Verb
Semantik: [leben]
Übersetzung: Ab hat sich lebendig erwiesen
Geschlecht des Namenträgers: m
Distribution: 1+0 Beleg, 1+0 Namenträger:
Inschriftlich: ʾByḥy (Ende 7. Jh., HAE I 299f. Arad(7):39,11)
Kommentar: Zum Problem des Fugen-i §§0119ff. Zur Semantik §0305 und §0307. Neben SK kommt auch Adj in Frage, ohne wesentlichen semantischen Unterschied (vgl. Renz (HAE II/2 56) und Albertz (FHR 574: "my [divine] father is alive")). Zu vergleichen sind ammon. ʾByḥy und moab. ʾḤyḥy (TJPN 26f.127). Andere Deutungen erwägen PK (CAI 57: "The (divine) father has preserved" mit D-PK-Annahme). Das ist grundsätzlich möglich wegen bh. יחִיאֵל, dennoch weniger wahrscheinlich, weil PK-Namen i. A. Voranstellung des Prädikats aufweisen (§0201). Kornfeld (1979, WZKM 71,40) erwägt neben einer Analyse im obigen Sinn noch "mein Vater ist mein Bruder", was ganz unwahrscheinlich ist, weil silbenanlautendes Alef normalerweise nicht ausfällt und Namensstrukturen dieser Art (Sub+ePP+Sub+ePP) im hebr. Onomastikon nicht nachweisbar sind (ks. A-bi-ia-aḫ-ia (APN 4b) hat diesbezüglich keine Beweiskraft). Gegen die von Zadok (PIAP 38.54) erwogene Option, ḥayy als theophores Element aufzufassen, sprechen v.a. fehlende Belege dieses Elements in Voranstellung. (HR)

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