ʾḤnʿm

DAHPN ID e46, Version 201

Transliteration: ʾḤnʿm
Biblisch-hebräische Varianten: אֲבִינֹעַם, אֲחִינֹעַם, אֶלְנַעַם, נַעַם, נַעֲמָה, נָעֳמִי, נַעֲמָן
Varianten (VF/KF/RF, TE, SK/PK etc.): Nʿmʾl (HAE II/2 14.22), ʾBnʿm (HAE II/1 56 Sam(8):1.[8.2]; 9,2; 10,2; [11,2]), ʾḤnʿm (HAE II/1 58 Sam(8):1.19,4), Nʿmh (HAE II/2 14.23)
Keilschriftlich: -
Transkription: ʾah-nuʿm
Syntax: NSI2 | Vollform | Zweitposition des Prädikats
Formation: GN 1a2 + Sub 1u23
Basis ʾḥ + nʿm I
Wurzel: ʾḪ + NʿM | I-N-Verb
Semantik: [Güte/Schönheit]
Übersetzung: Ach ist Lieblichkeit
Geschlecht des Namenträgers: m
Distribution: 1+0 Beleg, 1+0 Namenträger:
Inschriftlich: l/ʾḤnʿm Empfänger eines Krugs Feinöl Sam(8):1.19,4 (HAE I 95; andere Lesung bei Lemaire: ʾdnʿm)
Kommentar: In diesem Sinn Renz (HAE II/1 58) und Albertz (FHR 573; Fehlanzeige PIAP). Zu vergleichen ist der bibl. Frauenname אֲחִינֹעַם. Die von Lewy 1943/4,438 Anm. 58, hierzu erwogene Deutung des zweiten Bestandteils als theophores Element ist, so zurecht Renz (HAE II/1 56), wegen Belegen mit eindeutigem GN unwahrscheinlich: vgl. ug. Naʿmrašp oder Nuʿmrašp "Reschef ist Lieblichkeit" (PNTU 163). Damit wird auch die Deutung von Stamm ganz unwahrscheinlich (§0053), das erste Element bezeichne "konkret und profan ein Mitglied der Familie" (BHAN 113). Zur Semantik §§0271ff.§0275ff. (HR)

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