ʾḤbn

DAHPN ID e38, Version 201

Transliteration: ʾḤbn
Biblisch-hebräische Varianten: אַחְבָּן, יָבִין (Kan. König)
Varianten (VF/KF/RF, TE, SK/PK etc.): -
Keilschriftlich: -
Transkription: ʾaḥ-bān
Syntax: VSIV1 | Vollform | Zweitposition des Prädikats
Formation: GN 1a2 + G-SK 1A3
Basis ʾḥ + bīn
Wurzel: ʾḪ + BYN | II-W/Y-Verb
Semantik: [wahrnehmen/antworten]
Übersetzung: Ach hat bemerkt
Geschlecht des Namenträgers: m
Distribution: 0+1 Beleg, 0+1 Namenträger:
Siegel, Bullen: lGdlyhw / bn ʾḤbn (HAE II/2 3.17; 8./7. Jh.)
Kommentar: Im obigen Sinn Gray (HPN 83), Zadok (PIAP 26) und Albertz (FHR 537). Erwogen wird auch (a) EW (IP 225: ʾaQTaL-Elativ nach arab. ḫābin "stark") und (b) Deutung nach bny "bauen, schaffen" (HAL 29 mit Verweis auf assyr. Namen wie Aḫu-bāni) sowie (c) akkad. banû "gut, schön sein" (HAH 33 mit Verweis auf ANG 295; HAE II/2 3.17 neben "Ach hat bemerkt"). Gegen (a) ist neben der außerwestsemitischen Herleitung einzuwenden, dass ʾaQTaL-Elativ sowohl in den hebr. Texten als auch im Onomastikon bestenfalls rudimentär vorliegt (BL §61p ε, PIAP 117). Gegen (b) und (c) spricht die Morphologie des Namens, der keinerlei Hinweis auf ein zugrundeliegendes III-y/w-Verbum erkennen lässt bzw. fehlendes Graphem He am Wortende, gegen (c) im Besonderen, dass es keinen Grund gibt, im hebr. Onomastikon mit akkad. banû "gut, schön sein" zu rechnen. Zur Semantik §0329f.§0336ff. (HR)

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