ʾḤʾmh

DAHPN ID e35, Version 201

Transliteration: ʾḤʾmh
Biblisch-hebräische Varianten: -
Varianten (VF/KF/RF, TE, SK/PK etc.): ʾḤymh (evtl. als graphische Variante?)
Keilschriftlich: -
Transkription: ʾaḥ-ʾimm=ō(h)
Syntax: CsV | Vollform | Strukturbesonderheit
Formation: Sub 1a2 + Sub 1i22 + ePP/3 m.sg./
Basis ʾḥ + ʾmm
Wurzel: ʾḪ + ʾMM
Semantik: [Verwandtschaft]
Übersetzung: Bruder seiner Mutter
Geschlecht des Namenträgers: m
Distribution: 0+5 Belege, 0+5 Namenträger:
Siegel, Bullen: 1. lʾḤʾmh / ʿLyhw (7. Jh., HAE II/2 1.31) — 2. lʾḤʾmh / bn Yqmyhw (7. Jh., HAE II/2 1.32) — 3. lPšḥr b˹n˺ / ˹ʾ˺Ḥʾmh (Ende 7. Jh., HAE II/2 17.41) — 4. ʾḤʾmh / Dmlʾ (8./7. Jh., BPHB 70) — 5. ʾḤʾmh / Krmy (8./7. Jh., BPHB 71)
Kommentar: Im obigen Sinne als Ersatzname (§0418) deuten auch Zadok (PIAP 61) und Röllig (HAE II/2 1.32). Letzterer mit Verweis auf Mähner (ZDPV 108,1992,70-72), die diesen wsem. Namenstyp ausführlich belegt und bespricht. Das He (statt Waw!) für ePP/3ms/ stellt kein Problem dar (vgl. B-L §29k), eher die Tatsache, dass Pronomina in Endposition im hebr. Onomastikon kaum vorkommen und auch "die Mutter" sonst keine Rolle spielt. Freilich kann auf ʾḤ(y)ʾm hingewiesen werden, das evtl. nicht verbal (Basis ʾūm), sondern als "Mutterbruder" zu deuten ist. Albertz hingegen (FHR 577) auch ʾḤʾmh als Identifizierung zweier Götter: "[my divine] brother his mother" (sic!). (HR)

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