ʾBnʿm

DAHPN ID e11, Version 201

Transliteration: ʾBnʿm
Biblisch-hebräische Varianten: אֲבִינֹעַם, אֲחִינֹעַם, אֶלְנַעַם, נַעַם, נַעֲמָה, נָעֳמִי, נַעֲמָן
Varianten (VF/KF/RF, TE, SK/PK etc.): Nʿmʾl (HAE II/2 14.22), ʾBnʿm (HAE II/1 56 Sam(8):1.[8.2]; 9,2; 10,2; [11,2]), ʾḤnʿm (HAE II/1 58 Sam(8):1.19,4), Nʿmh (HAE II/2 14.23)
Keilschriftlich: -
Transkription: ʾab-nuʿm
Syntax: NSI2 | Vollform | Zweitposition des Prädikats
Formation: GN 1a2 + Sub 1u23
Basis ʾb + nʿm I
Wurzel: ʾB + NʿM | I-N-Verb
Semantik: [Güte/Schönheit]
Übersetzung: Ab ist Lieblichkeit
Geschlecht des Namenträgers: m
Distribution: 4+0 Belege, 1+0 Namenträger:
Inschriftlich: [ʾBn]ʿm (Sam(8):1.8,2), ʾ˹B˺nʿm (Sam(8):1.9,2), ˹ʾB˺nʿm (Sam(8):1.10,2), [ʾB]˹n˺ʿm Empfänger eines Krugs alten Weines (1. Hälfte 8. Jh., HAE I 92 Sam(8):1.11,2)
Kommentar: In diesem Sinn Renz (HAE II/1 56) und Albertz (FHR 573; PIAP 47). Zu vergleichen ist der bibl. Frauenname אֲחִינֹעַם. Die von Lewy 1943/4,438 Anm. 58, hierzu erwogene Deutung des zweiten Bestandteils als theophorem Element ist, so zurecht Renz, wegen Belegen mit eindeutigem GN unwahrscheinlich: vgl. ug. Naʿmrašp oder Nuʿmrašp "Reschef ist Lieblichkeit" (PNTU 163). Damit wird auch die Deutung von Stamm ganz unwahrscheinlich (§0053), das erste Element bezeichne "konkret und profan ein Mitglied der Familie" (BHAN 113). Zur Semantik §§0271ff.§0275ff. (HR)

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